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Klassischer Rotkohl (Grundrezept)

Du suchst DAS ultimative klassische Rotkohl Rezept? Hör auf zu suchen, denn Du hast es jetzt gefunden: Hier kommt mein bestes und leckerstes Rezept für Rotkraut, ganz so wie bei meiner Oma.

Klassischer Rotkohl Grundrezept

Rotkohl, Rotkraut oder Blaukraut – das leckere Wintergemüse hat viele Namen. Aber ganz egal wie dieser bunte Kohl in Deiner Region genannt wird, er ist und bleibt speziell an Weihnachten ein Klassiker zu Gänsekeule, Rouladen oder Schweinebraten mit Knödeln.

Bei einigen Rezepten werde ich ein wenig nostalgisch, weil ich sie noch ganz genauso koche, wie meine Oma sie gekocht hat. Klassisches Rotkraut, wie es bei uns in Süddeutschland heißt ist eines davon. Verfeinert mit Gewürzen, Apfel und Rotwein gehört es bei uns zu zum Gänsebraten dazu, wie die selbstgemachten Semmelknödel.

Klassische Semmelknödel (Grundrezept)
Das Grundrezept für original Semmelknödel ist im Prinzip eine Art Resteverwertung von altbackenen Brötchen. Denn viel mehr brauchst Du nicht, die restlichen Zutaten sind in jeder Küche zu finden. In einer Schritt-für-Schritt-Anleitung zeige ich Dir wie einfach klassische Semmelknödel zubereitet werden. Es ist wirklich kinderleicht.
Rezept anschauen
Klassische Semmelknödel 1
Klassischer Rotkohl

Aber Hand auf’s Herz: hat sich die Zubereitung von Rotkohl als Beilage bei Dir bisher auch nur auf das Öffnen des gekauften Glases beschränkt? Zugegeben, das ist einfach und geht schnell. Aber hey: das kannst Du besser! Es lohnt sich nämlich absolut diese herrliche Beilage selbst zu machen. Das Beste: wenn Deine Gäste das leckere Essen loben, kannst Du mit viel Stolz sagen: „Danke, hab‘ ich alles selbst gekocht – sogar den Rotkohl.

Rotkohl, Rotkraut oder Blaukraut – was ist denn eigentlich der Unterschied?

Hier wird gebaut …

Klassischer Apfel-Rotkohl – das sind die Zutaten die Du brauchst

  • 500g Rotkohl (ca. 500g geputzt und geschnitten)

  • 1/2 Teelöffel Salz

  • 1 Esslöffel Zucker

  • 1 Zwiebel

  • 1 säuerlicher Apfel (z.B. Boskop)

  • 1 Esslöffel Butterschmalz

  • 120ml Brühe

  • 120g Schwarzes Johannisbeergelee

  • 200ml Rotwein

  • 6 Pimentkörner

  • 5 Nelken

  • 1 Lorbeerblatt

  • Salz und Pfeffer

  • optional Balsamico zum Abschmecken

Zugegeben, meine Oma hatte in ihrem Rezept noch Kümmel hinzugegeben. Ich verzichte hier auf den Kümmel, da ihn in meiner Familie keiner außer mir so recht mag. Wer auf den Kümmel nicht verzichten möchte, weil ihn lediglich die Kümmelkörner „stören“, der kann gerne auch gemahlenen Kümmel zugeben – ganz nach eurem Geschmack. Der Rotkohl schmeckt aber auch ohne Kümmel sehr sehr lecker.

Zutaten klassisches Apfel-Rotkraut

Frischen Rotkohl zubereiten? So einfach kannst Du Rotkohl selber machen

  • Entferne die äußeren Blätter des Kohlkopfes, halbiere ihn und schneide ihn in schmale Streifen. Ich schneide mein Rotkraut „traditionsgemäß“ mit der Hand. Wer aber einen Gemüsehobel (Amazon Partnerlink*) oder einen entsprechenden Food-Prozessor (Amazon Partnerlink*) zur Verfügung hat, spart sich hier eine Menge Arbeit. Den harten Strunk lässt Du bitte übrig, der kommt nicht mit ins Kraut.
  • Den fein geschnittenen Kohl in eine große Schüssel geben und mit Salz und dem Zucker vermengen. Knete den Kohl kurz mit der Hand durch. Durch die Zugabe von Salz und Zucker, so wie dem Kneten wird der Kohl später schön weich.
Rotkohl schneiden
Rotkohl mit Salz und Zucker
  • Hacke die Zwiebel groß und schneide den Apfel in kleine Würfel. Die Zwiebelwürfelchen in heißem Butterschmalz anschwitzen bis sie leicht braun werden.
  • Dann Apfel, Brühe, Johannisbeergelee und den geschnittenen Rotkohl dazugeben und mit geschlossenem Topfdeckel 1 ½ Stunden sanft köcheln lassen. (Etwas weiter unten erkläre ich Dir die Zubereitung im Instant Pot / Dampfdruckgarer).
  • Während Dein Kraut vor sich hin köchelt bringst Du den Rotwein mit den Gewürzen zum kochen. Lass den Wein ca. 15 Minuten sachte vor sich hin blubbern und lasse ihn somit auf ca. die Hälfte reduzieren.
Rotkohl Zwiebeln andünsten
Rotkohl Zutaten im Topf
Rotwein und Gewürze für Rotkraut
  • Sind die 1 ½ Stunden rum gießt Du den Wein durch ein Sieb zum Kraut und garst das Ganze nochmals ca. 15 Minuten, dabei mehrmals umrühren.
  • Das Rotkraut nochmals gut durchrühren, mit Salz und Pfeffer, so wie Balsamico abschmecken.

So geht die Zubereitung des Blaukrauts im Instant Pot ®

Ja ich weiß, streng genommen müsste ich das Rezept als „Werbung“ kennzeichnen. Aber ich habe mir den InstantPot® (*) selbst gekauft und ich werde für diesen Beitrag auch nicht bezahlt. Einzig die mit Sternchen (*) gekennzeichneten Verweise sind sogenannte Amazon Partner-Links. Wenn Du über einen dieser Affiliate-Links etwas kaufst, erhalte ich eine kleine Provision. Für Dich verändert sich der Preis dadurch nicht.

Aber zurück zu diesem elektrischen Schnellkochtopf, der in den letzten Monaten einen wahren Hype mitgemacht hat. Ich mach es kurz: ich bin total begeistert von diesem Teil! Zugegeben, er braucht schon Platz in Deiner Küche, aber dafür kann er unglaublich viel – z. B. im Handumdrehen leckeres Apfel-Rotkraut zaubern.

Wie macht man Rotkohl im Dampfdrucktopf?

  • Bereite die Zutaten genau so vor wie bei der herkömmlichen Kochmethode.
  • Als erstes verfährst Du mit dem Rotwein so wie in der Anleitung für den Kochtopf beschrieben. Gewürze mit dem Wein auf die Hälfte reduzieren und dann den Wein durch ein Sieb in ein Extra-Gefäß abgießen und beiseite stellen.
  • Stelle dann den Instant Pot auf „Sauté“ und gib das Butterschmal hinein, Zwiebeln dazu und die Zwiebeln leicht anbräunen.
  • Gebe nun den Apfel dazu und lasse das ganze 5-10 Minuten schmoren.
  • Den gesalzenen und gezuckerten Rotkohl dazugeben und kurz mitschmoren. Mit einem Schuss Rotwein ablöschen.
  • Nun den restlichen Wein, den Apfel, das Johannesbeergelee und die Brühe dazu geben.
  • Nun beendest Du das Sautieren, schließt den Deckel des Instant Pot und bringst das Ventil in Stellung „sealing“.
  • Nimm nun folgende Einstellung vor: Pressure Cook, High Pressure, More und 15 Minuten.
  • Nach 15 Minuten Dampf-Druck-Garen dampfst Du den Instant Pot mit der schnellen Methode ab. Dazu stellst du das Ventil auf „venting“, aber VORSICHT, das ist sehr heiß!
  • Das Rotkraut nochmals gut durchrühren, mit Salz und Pfeffer, so wie Balsamico abschmecken.
Klassischer Rotkohl Detail

Klassisches Rotkraut – Tipps und Tricks

Du magst Deinen Rotkohl etwas fruchtiger und dennoch würziger? Dann kannst Du anstelle des Apfels zwei Birnen verwenden. Dazu passt fein gewürfelter, geräucherter Speck besonders gut – er bringt einen rauchige, würzige Note in das Kraut

Etwas exotischer aber ebenso lecker ist klassischer Rotkohl mit Walnüssen und Granatapfelkernen. Bereite dazu das Blaukraut ohne Apfel wie beschrieben zu. Während das Kraut gart röstest Du eine Handvoll Nüsse ohne Fett in der Pfanne an und hackst sie dann grob. Am Ende der Garzeit gibst Du die gerösteten Nüsse und die Kerne von einem Granatapfel zum Kraut – einfach herrlich.

Übrigens schmeckt Rotkohl wie alle Kohlsorten am besten, wenn man ihn am nächsten Tag aufwärmt. Zum Festtagsessen kannst Du also das klassische Apfel-Rotkraut schon am Vortag zubereiten und einfach wieder aufwärmen.

Rotkohl Titelbild

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Klassischer Rotkohl (Grundrezept)

Rotkohl, Rotkraut oder Blaukraut – das leckere Wintergemüse hat viele Namen. Aber ganz egal wie dieser bunte Kohl in Deiner Region genannt wird, er ist und bleibt speziell an Weihnachten ein Klassiker zu Gänsekeule, Rouladen oder Schweinebraten mit Knödeln.
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Vorbereitungszeit 30 Minuten
Zubereitungszeit 1 Stunde 45 Minuten
Arbeitszeit 2 Stunden 15 Minuten
Gericht
Beilage
Gemüse
Land & Region
Bayrisch
deutsch
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Zutaten
  

  • 500 g Rotkohl, geputzt und geschnitten
  • ½ TL Salz
  • 1 EL Zucker
  • 1 Zwiebel
  • 1 säuerlicher Apfel, z.B. Boskop
  • 1 EL Butterschmalz
  • 120 ml Brühe
  • 120 g schwarzes Johannesbeergelee
  • 200 ml Rotwein
  • 6 Pimentkörner
  • 1 Lorbeerblatt
  • 5 Nelken
  • Salz und Pfeffer
  • optional Balsamico zum Abschmecken

So wird’s gemacht
 

  • Entferne die äußeren Blätter des Kohlkopfes, halbiere ihn und schneide ihn in schmale Streifen. Ich schneide mein Rotkraut „traditionsgemäß“ mit der Hand. Wer aber eine Mandoline oder einen entsprechende Küchenmaschine zur Verfügung hat, spart sich hier eine Menge Arbeit. Den harten Strunk lässt Du bitte übrig, der kommt nicht mit ins Kraut.
  • Den fein geschnittenen Kohl in eine große Schüssel geben und mit Salz und dem Zucker vermengen. Knete den Kohl kurz mit der Hand durch. Durch die Zugabe von Salz und Zucker, so wie dem Kneten wird der Kohl später schön weich.
  • Hacke die Zwiebel groß und schneide den Apfel in kleine Würfel. Die Zwiebelwürfelchen in heißem Butterschmalz anschwitzen bis sie leicht braun werden.
  • Dann Apfel, Brühe, Johannisbeergelee und den geschnittenen Rotkohl dazugeben und mit geschlossenem Topfdeckel 1 ½ Stunden sanft köcheln lassen. (Etwas weiter unten erkläre ich Dir die Zubereitung im Instant Pot / Dampfdruckgarer).
  • Während Dein Kraut vor sich hin köchelt bringst Du den Rotwein mit den Gewürzen zum kochen. Lass den Wein ca. 15 Minuten sachte vor sich hin blubbern und lasse ihn somit auf ca. die Hälfte reduzieren.
  • Sind die 1 ½ Stunden rum gießt Du den Wein durch ein Sieb zum Kraut und garst das Ganze nochmals ca. 15 Minuten, dabei mehrmals umrühren.
  • Das Rotkraut nochmals gut durchrühren, mit Salz und Pfeffer, so wie Balsamico abschmecken.

Tipps & Tricks

Du magst Deinen Rotkohl etwas fruchtiger und dennoch würziger? Dann kannst Du anstelle des Apfels zwei Birnen verwenden. Dazu passt fein gewürfelter, geräucherter Speck besonders gut – er bringt einen rauchige, würzige Note in das Kraut
Etwas exotischer aber ebenso lecker ist klassischer Rotkohl mit Walnüssen und Granatapfelkernen. Bereite dazu das Blaukraut ohne Apfel wie beschrieben zu. Während das Kraut gart, röstest Du eine Handvoll Nüsse ohne Fett in der Pfanne an und hackst sie dann grob. Am Ende der Garzeit gibst Du die gerösteten Nüsse und die Kerne von einem Granatapfel zum Kraut – einfach herrlich.
Übrigens schmeckt Rotkohl wie alle Kohlsorten am besten, wenn man ihn am nächsten Tag aufwärmt. Zum Festtagsessen kannst Du also das klassische Apfel-Rotkraut schon am Vortag zubereiten und einfach wieder aufwärmen.

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